Nachhaltigkeit

Grüne Finanzberatung – Nachhaltigkeit

Reduziere Deinen CO2-Fußabdruck.

Hast Du schon mal darüber nachgedacht, nicht nur Deinen Strom (Ökostrom), Deine Ernährung (bio) und Deine Kleidung (GOTS) nachhaltig aufzustellen, sondern Dein gesamtes Versicherungsportfolio und Deine Geldanlagen mit einem kleineren CO2-Fußabdruck zu versehen?

Es ist möglich!
Die Branche bewegt sich sehr langsam und gemütlich, obwohl gleichzeitig eine Vielzahl kleiner Initiativen und zahlreiche Nischen existieren, in denen nachhaltige Versicherungslösungen und ESG-Anlagen wachsen und gedeihen.

Wandel braucht Zeit

Dauert Dir der Wandel auch zu lange? Die Politik bewegt sich grundsätzlich in die richtige Richtung. Doch die ständigen Kompromisse, die eine Demokratie mit sich bringt, verlangsamen den Prozess dramatisch.
Es ist unklar, ob wir die hoch gesteckten Klimaziele erreichen werden. Deutschland steht im Klimaschutzindex 2018 (vgl. Germanwatch.org) auf einem enttäuschenden 22. Platz. Genau einen Platz HINTER dem EU-Durchschnitt. Wir sind weiterhin der weltweit größte Braunkohleverbraucher.

Daran können wir erkennen, dass die Entwicklung von allen Seiten angeschoben werden darf.

Nachhaltiger Vermögensaufbau

Beim Vermögensaufbau oder der Portfolio-Strukturierung ist es schon länger möglich auf nachhaltige Strategien zu setzen. Insgesamt steckt immer noch viel mehr Volumen in den konventionellen Anlagen, aber die nachhaltigen Fonds haben inzwischen hohe Wachstumsraten zu verzeichnen. Als Vorreiter sind hier kirchliche Institutionen zu nennen, denen es bereits frühzeitig um werteorientierte Anlagen ging.
Wie ist Dein Portfolio strukturiert?
Bist Du schon auf grüne Geldanlagen umgestiegen oder brauchst Du noch Impulse und fachliche Grundlagen, um eine fundierte Entscheidung treffen zu können?

Grüne Versicherungen

Etwas gemächlicher geht es in der Versicherungswelt zu. Erstaunlicherweise, darf man hinzufügen. Denn die Kapitalanlagen der deutschen Versicherungsbranche betrugen 2017 beeindruckende 1,5 Billionen Euro (Zahlen siehe Gesamtverband der deutschen Versicherer, gdv.de). Das ist die Hälfte des Bruttoinlandsproduktes (etwa 3 Billionen Euro) und mehr als die gesamte Kapitalisierung der DAX30 Unternehmen (ungefähr 0,9 Billionen Euro).

Wenn all diese Anlagen bereits nach ESG-Kriterien ausgerichtet wären, würde schon eine große Menge Kapital in eine nachhaltige Zukunft drängen.

Aber warum auf die Versicherer warten? Leider sind die Versicherer nicht die schnellsten in der Umsetzung von großen Veränderungen. Selbst kleine Schritte brauchen in der Branche meist sehr lange…

Also gehen wir voran. Komm mit!

Wie grün ist die Kanzlei Steinmann?

Unsere Webseite wird atomstromfrei von greensta gehostet. Greensta arbeitet mit 100% Greenpeace Energy, also echtem Ökostrom.

Urstrom BürgerEnergieGenossenschaft Mainz eG

Der Strom in der Kanzlei kommt von der BürgerEnergieGenossenschaft Urstrom aus Mainz.

Grünwelt Energie

Das Gas in der Kanzlei kommt von Grünwelt Energie.

Einkäufe tätigen wir über die memo AG - in der Regel über die memo Box

Büromaterial beziehen wir über die memo AG und nutzen dabei das einzigartige Mehrweg-Versandsystem mit der memo Box.

Geschäftskonto bei der Triodos Bank.

Unser Geschäftskonto haben wir bei der Triodos Bank, die zu den wenigen empfehlenswerten nachhaltigen Banken gehört.

Und der Inhaber? Wie grün bist Du, Lars?

Vermutlich gibt es wenig Menschen in Deutschland, die sich so nachhaltig bewegen, wie ich es tue. Meine Familie beschäftigt sich schon seit sehr langer Zeit mit der eigenen Nachhaltigkeit.
Wir haben mit unserer Ernährung angefangen, die zu 100% aus Bioprodukten besteht. Der größte Teil davon als Mitglied der SoLaWi Mainz, alles andere fast ausschließlich vom Johanneshof aus Bretzenheim und dem unverpackt Mainz Laden in der Neustadt. Wir backen unser Brot selber (mit eigenem Sauerteig), machen frische Nudeln, essen sehr viel Rohkost und freuen uns über einen kleinen Naschgarten mit Himbeeren und Johannisbeeren hinter dem Haus. Dass unsere Ernährung vegetarisch basiert ist, kann man sich denken. Man würde es vermutlich vegan nennen, aber hin und wieder kann es vorkommen, dass einzelne Familienmitglieder etwas anderes als Fruchteis oder bei auswärtigen Geburtstagen auch Kuchen oder Waffeln (mit Ei) verzehren. Also bleiben wir zur Sicherheit bei der Bezeichnung vegetarisch. 😉

Der Strom kommt von Urstrom (mit knapp etwas über 2.000 kWh liegen wir für eine fünf-köpfige Familie deutlich unter dem Durchschnittsverbrauch, was sicher daran liegt, dass wir weder Fernseher noch Computer im Haus haben. Auch sonstige Standby-Geräte ziehen bei uns nicht ein. Die Heizung läuft über 100% Bio-Gas von Polarstern Energie.

Wir haben unser Auto vor knapp fünf Jahren verkauft und sind seitdem Jahreskartenbesitzer bei der MVG (Mainzer Verkehrsgesellschaft mbH).

Flugreisen gibt es weder beruflich noch zu Urlaubszwecken. Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Es ist wunderschön in Deutschland und mit dem Zug ist hierzulande so gut wie alles gut erreichbar. Mit Kindern sind Zugreisen sowieso viel entspannter, als mit dem Auto zu fahren. Man kann die Toilette benutzen, zwischendurch aufstehen und rumlaufen, Mama oder Papa können Bücher vorlesen, wir können Spiele spielen – es ist großartig!

Unsere Kleidung ist entweder Second Hand oder GOTS zertifiziert. Mit der Zeit haben wir begonnen das ein oder andere Kleidungsstück selber anzufertigen. Nachdem ich Anfang des Jahres einen kleinen T-Shirt-Näh-Workshop bei engelsliebe in Innenstadt gemacht habe, kaufe ich auch keine T-Shirts mehr, sondern nur noch den dazu benötigten Stoff. Dadurch kann ich die Wertschöpfungskette besser kontrollieren, weil mehrere Schritte wegfallen, die ich selber erledige.

Minimalismus lebe ich vor allen Dingen in meinem Kleiderschrank, dessen Inhalt insgesamt aus weniger als 100 Teilen besteht. Egal oder Winter oder Sommer. Meine Kleidungsstücke werden von mir genäht, wenn sie kaputt gehen und gestopft, wenn ich Löcher entdecke. 

Meine Ökosünden sind mir bewusst und schnell aufgezählt:

    1. Brettspiele – die Produktion läuft in der Regel in Asien
    2. Kokosöl – Ausschließlich von Dr. Goerg, aber trotzdem kommt es von weit her
    3. Kaffee – Fair gehandelt oder DirectTrade, aber eben leider auch von sehr weit her.
    4. Bananen – aus dem Mainzer Weltladen. Ebenfalls eine lange Reise.
    5. iPhone, iPad, MacBook. Leider für meinen beruflichen Alltag dringend notwendig. Ich kaufe Apple Geräte, weil bei diesen Produkten die Lebensspanne deutlich länger ist, als bei den Alternativen.

Auf beruflichen Veranstaltungen trinke ich keinen Kaffee, wenn mir die Herkunft nicht angegeben werden kann, oder konventioneller Kaffee ausgeschenkt wird – was in fast allen Hotels in Deutschland der Fall ist. Eine rühmliche Ausnahme ist übrigens in Mainz zu finden: Das Atrium Hotel in Finthen.

Meine Punktestand bei eingutertag.org liegt bei unter 100 – wobei ein Wert von 100 als Zielwert angegeben wird.
Der CO2 Rechner des Umweltbundesamtes schätzt meinen CO2-Ausstoß anhand meiner Angaben auf 3,04 Tonnen pro Jahr, was immer noch viel zu viel ist, aber deutlich unter dem Deutschen Durchschnitt von 11,61 Tonnen liegt.

Hast Du Dich dort schon mal betrachtet? Was ist Dein Wert bei EinGuterTag und wie viel CO2 bläst Du im Jahr in die Welt hinaus?